Mit Verlosung: Neue Alben von Robert Oberbeck, The Blind Circus und Pangea

Gleich drei FMS-Support Bands veröffentlichen dieser Tage neue Alben! Als da wären:

  • Der Singer/Songwriter ROBERT OBERBECK
  • Die Rockrabauken THE BLIND CIRCUS
  • Die Doomrocker PANGEA

Alle drei Künstler und Bands waren bei FMS Shows (Todd Thibaud/Joseph Parsons, BigBang sowie Channel#4) im Vorprogramm und überzeugten die geneigte Zuhörerschaft.

Wir stellen deren Alben vor und verlosen bei dieser Gelegenheit gleich ein paar Exemplare. Mehr dazu am Ende dieses Artikels!

ROBERT OBERBECK - Light The Place Of Darkness

Robert Oberbeck ist als Singer/Songwriter musikalisch eng verbunden mit Rock, Folk und Country. Er wird gerne mal als der “deutsche Springsteen” betitelt, und ohne Zweifel stammt ein großer Einfluss auch vom “Boss”. Aber auch Songwriter wie David Gray oder Damien Rice haben Wirkung auf Robert Oberbeck - und trotzdem schafft es der Marburger eigenständig zu klingen und in der Songwriterlandschaft seine Spuren zu hinterlassen.

“Light The Place Of Darkness” ist Oberbecks drittes Album. Hier erzählt er Geschichten von hoffnungsloser Romantik, von Kleinstadtseelen und von Großstadtherzen. Von Liebe, Tod und Versöhnung. Und obwohl die Songs sehr amerikanisch klingen und im Americana beheimatet sind, erzählt Oberbeck genau von “seinem” Marburg, von den dort lebenden Menschen und ihren Geschichten.

Das alles kommt daher in einem gediegenen, äußerst angenehm akustisch instrumentierten Sound. Hier und da mit einer elektrischer Gitarre verschönert, dezenten Drums, legerem Piano oder auch Bläsern garniert. Dazu ein Songwriting, das man nur loben kann. Sind wir mal ehrlich: Wenn man hört, wie der erste Song des Albums - “Victoria” - von einer Geige oder der zweite Song - “Happy End” - von einer E-Gitarre förmlich gestreichelt werden, steht das einem Ryan Adams in nichts nach.
Dazu ein wirklich sehr tolles Artwork. Ein rundum gelungenes Album!

Aber es gibt noch mehr zu erzählen: Robert Oberbeck ist mit einer Französin verheiratet, ist somit der französischen Lebensweise und Kultur verbunden und lässt auch dies in seine gefühlvollen Songs einfließen. So auch in “Goodbye Paris” einer Liebesgeschichte, die in der Stadt der Liebe ihr frühes Ende findet.

Ebenfalls in Paris entstanden ist “Light The Place Of Darkness”, beeinflusst aus der Erfahrung, als in den Vororten der Metropole Straßenschlachten zwischen Anwohnern und der Polizei tobten.

“Ich war nur ein paar hundert Meter davon entfernt und ich hatte das Gefühl, dass das einzige was hier noch hätte helfen können, Liebe gewesen wäre, dass es möglich sein muss, trotz all der Dunkelheit und der Trauer, die unser Leben berührt, ein Licht zu sehen. Ein Licht, das den Ort der Dunkelheit erhellt. Aber Sarkozy wollte lieber die Leute mit Wasserwerfern aus den Vororten entfernen”, so Oberbeck.

Um das Thema Heimat geht es auch in “This Is Home” - und wieder schafft es Oberbeck, den Spirit des Songs amerikanisch klingen zu lassen und doch über seine eigene Heimat zu singen. Hier bittet er gleich drei befreundete Gastmusiker ans Mikro: Thorsten Wingenfelder (”Fury In The Slaughterhouse”), Markus Rill (Blue Rose Records) und Thomas Ripphahn (”Hands On The Wheel”). Eine wahrlich feine Zusammenkunft.

Durchaus politisch wird der Songwriter in “Theo & Anna”. Es handelt sich dabei um die wahre Geschichte von Theo und Anna Kreutz, zwei Sintikindern, die im Dritten Reich deportiert und in Ausschwitz ermordet wurden und mit deren Geschichte Robert durch das Sinti und Roma Memorial in Dreihausen, Hessen, konfrontiert wurde. In dem Song ist von Versöhnung die Rede und der Hoffnung auf bessere Zeiten, ebenso vom Sehnen nach Liebe und Frieden. Die wichtigsten Dinge. Jene, die Menschen antreibt und Oberbeck immer wieder gerne aufgreift.

Weblinks zu ROBERT OBERBECK:

THE BLIND CIRCUS - The Art Of Sleep

Die Jungs aus Wiesbaden haben bei uns den Support für die norwegischen Stars von BigBang gemacht - und sie haben gerockt, als gäbe es kein morgen. Nun ist die Bande mit ihrem zweiten Album am Start, es nennt sich “The Art Of Sleep”. Möge dabei schlafen, wer will - aber es wird schwierig.

Das Rockteil besteht aus elf Songs - mal schleppend bluesig, mal mit brachialen Rockriffs. Obenauf immer der Gesang von Paul Nite, der in manchen Phasen schon sehr nach Jim Morrison klingt. Wooow!

Lobenswert, dass sich junge Kerle mit Haut und Haaren dem Rock der 70er verschworen haben und ihn scheinbar auch gerne leben. Beeinflusst von Led Zeppelin und den Stones, aber auch AC/DC lieben sie es, ihre eigenen Songs auf die Bühne zu bringen - und kennen dann kein Halten mehr.

“Wenn wir einen Song schreiben, versuchen wir uns vorzustellen, dass wir gerade eine Festivalbühne betreten, die Sonne ist untergegangen, die Stimmung ausgelassen und gespannt zugleich - welches Riff wäre wohl stark genug, um die 5000 Zuschauer auf einen Schlag zum Ausrasten zu bringen?”

“The Art Of Sleep” wird nicht die Rockwelt erschüttern, es ist aber ein gelungener Snapshot des Rock & Roll mit mächtig viel Herzblut. Laut, dreckig, manchmal ohrwurmig melodiös. Mit viel Gitarre, auch Bläsern, einer sehr feinen Hammond und auch die Bluesharp fehlt nicht. Alles wie früher ohne doppelten Boden live eingespielt. Sexy!

Weblinks zu THE BLIND CIRCUS:

Verlosung: CDs von Robert Oberbeck und The Blind Circus zu gewinnen!

Wir verlosen je zwei CDs von The Blind Circus und Robert Oberbeck! Einfach eine E-Mail an fmsrocks (at) web (punkt) de schreiben - und zwar mit dem Betreff: “Blind Circus” oder eben “Robert Oberbeck” - je nachdem, was ihr gewinnen möchtet.

Kleiner Tipp: Wer einen netten Gruß ins FMS Gästebuch scheibt, erhöht dem Vernehmen nach die Gewinnchance :-) Rechtswege gibt’s keine; Einsendeschluss ist der 31.05.2009.

Beide Alben sind übrigens beim Label Analoghaus erschienen. Und auch dort zu beziehen. Unterstützt diese kleinen Labels! :)

PANGEA - Pangea

Pangea

Und dann wären da noch PANGEA aus Alsfeld. Das Trio hat sich der musikalischen Rauheit der Doomrockbands der 70er und 80er verschrieben. PANGEA, in 2004 gegründet, haben von Anfang an eigene Songs geschrieben und veröffentlichen nun ihr selbstbetiteltes Debüt. Erst 2006 konnte man PANGEA erstmals live erleben. Bei der FMS waren sie als Support von CHANNEL#4 am Start und hinterließen nicht nur bei uns als Veranstalter einen bleibenden Eindruck.

Die Triobesetzung mit Hardy Stein an der Gitarre, der schon mit “Anguish” begeisterte, Norbert Ambrosch an den Drums und Dennis Wößner am Bass und Gesang bieten auf 46 Minuten eingängige Riffs, heftige Rhythmen, aber auch vertrackte Soli. Black Sabbath-Fans sollten unbedingt mal reinhören!

Die CD ist im Eigenvertrieb erschienen. Infos zum Bezug kann man unter sludge (at) gmx (punkt) de einholen.

Weblinks zu PANGEA:

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2 Responses

  1. Thomas meint:

    Mein Gott, das Video und der Song “Goodbye Paris” von Robert sind einfach großartig. Ganz großes Kino - hätte ich einen Hut auf, ich würde ihn lüften. Auch ich fühlte mich unweigerlich an Ryan Adams erinnert. Möge dieser Sound seine Zuhörer finden, das wäre ehrlich. Danke, Robert.

    Geschrieben am 12. Mai 2009 um 22:30 Uhr

  2. Franky meint:

    Hallo,

    ich möchte die CD von Robert Oberbeck gewinnen,
    damit ich kann dem Alltag entrinnen.

    Dieser Sound ist so entspannend schön,
    nur mit dem Sound kann ich mich verwöhn.

    Ich will diese CD unbedingt haben,
    mich an dem melancholischen Sound erlaben.

    Wenn Ihr lasst mich sein ein Sieger,
    fühl ich mich wie ein Überflieger.

    Wenn diese CD landet in meinem Briefkasten,
    werd ich mich abends mit der Musik entlasten.

    Na los , her mit der Cd,
    einen gewinnen zu lassen tut doch keinem weh.

    Ich mache extra dafür diesen Reim,
    damit diese CD ist bald in meinem Heim.

    Mein CD Regal braucht noch eine Cd,
    darum ich Euch hiermit anfleh.

    Ich höre nun auf damit ,denn in der Kürze,
    liegt wie Ihr wisst die Würze.

    Mit vielen lieben Grüßen,
    von Franky Eurem Süßen.

    ;-)

    Geschrieben am 12. Mai 2009 um 23:21 Uhr

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