Fleet Foxes: Helplessness Blues (CD-Tipp April 2011)

Fleet Foxes: Helplessness Blues

Diese Truppe der vollbärtigen Männer aus Seattle ist zweifelsohne einer der musikalischen Überraschungen der letzten Jahre. 2008 gab es ein erstes größeres Aufhorchen bei der Veröffentlichung der EP „Sun Giant“, es folgte das gleichnamige Debütalbum mit dem traumhaften „White Winter Hymnal“. Kritiker, wie auch Anhänger der Folk Rock Szene waren begeistert. Dass gerade dieser mehrstimmige Chorgesang im Stile der Byrds oder der Beach Boys, gepaart mit teils psychedelischer Ausrichtung in der hektischen Musikwelt auf so großes Interesse stößt, ist schon außergewöhnlich.

Vielleicht ist es gerade die Entschleunigung und das Gefühl an die gute alte Zeit, die diese Sehnsucht auch bei jungen Hörern auslöst. Zwar fehlen auf „Helplessness Blues“ große Einzeltitel, dafür ist das Album homogener ausgefallen und klingt in sich geschlossen. Sänger und Vorsteher des auf mittlerweile Sextett angewachsene Musikerkollektiv Robin Pecknold nennt vor allem Van Morrisons Astral Weeks als großen Einfluss. Wer den Spirit der mittleren 60er bis zu den frühen 70er als Sommeralbums 2011 entdecken möchte, ist hier genau richtig.

(Heiko)

Die Website der Fleet Foxes: www.fleetfoxes.com/

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