Richard Ashcroft: United Nations Of Sound (CD-Tipp Juni 2010)

Richard Ashcroft: United Nations Of Sound

Es war ein kurzes Gastspiel mit den 2008 wieder reformierten The Verve, wo Richard Ashcroft mit seiner unverwechselbaren Stimme einst Klassiker wie “Bitter Sweet Symphony” oder “The Drugs Don’t Work” schuf, aber das Album “Fourth” blieb leider zu blass. Nun hat der großartige, englische Performer eine neue Band um sich geschart und spielt sich, mit den eher aus dem Soul und R’n'B stammenden Mitmusiker, förmlich die Seele aus dem Leib.

Zunächst zweifelten einige, als Ashcroft verkündete mit Produzenten No ID (bekannt durch seine Arbeit mit Jay-Z) im Studio wäre, aber man darf beruhigt sein, zwar finden sich einige tanzbare moderne Popsongs auf dem Album, aber der gute alte Ashcroft bleibt seinem Stil treu, eingängige und große Songs in die Welt zu entlassen.

Sei es die Hommage-Ballade “She Brings Me The Music” an seine Frau Kate, die er als seine Muse bezeichnet. Oder wenn er in “Life Can Be So Beautiful” den Soul, im Stile Curtis Mayfield streichelt. “How Deep Is Your Man” wird zum modernen Blues, bei dem John Lee Hooker durchgeistert. “Glory” erstrahlt zur manischen schönen Hymne und beim letzten Stück “Let My Soul Rest” zeigt Benjamin Wright, der für die Streicherarrangments zuständig war, was großes Gefühlskino in der Musik bedeutet. Nicht zuletzt hat dieser Mann die Streicherpassagen von Jacksons “Don’t Stop ‘Til You Get Enough” geschrieben.

He’s Back!

Die Website von Richard Ashcroft: www.richardashcroft.co.uk

(Heiko)

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